Der Littauer Friedhof

Jeder Mensch hat laut Bundesverfassung das Recht auf eine schickliche Bestattung, unabhängig seines Glaubens oder seiner Konfession.

Die Bevölkerungszunahme und die grosse Kindersterblichkeit führten in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts zu prekären Bestattungsverhältnissen auf dem Littauer Friedhof. Zu dieser Zeit wurden auch die Verstorbenen des Gemeindeteils Reussbühl in Littau beerdigt.

Friedhofanlage «Rosenberg»

Am 26. Januar 1842 kaufte die Kirchgemeinde die nördlich an die Kirche angrenzende Liegenschaft «Rosenberg» (heute Cheerstrasse 1) für eine Erweiterung des Friedhofes. Durch den Sonderbundskrieg und die Freischarenzüge im Jahre 1845 verzögerte sich die Erweiterung.

Alter Friedhof 1926-28

Bei der Planung einer neuen Kirche ab dem Jahre 1920 wurde beschlossen, den direkt bei der Kirche liegenden Friedhof (beim Haus «Rosenberg») zu verlegen. So baute man 1926-1928 den heutigen alten Friedhof mit der Friedhofkapelle.

Friedhof im Jahr 1928.

 

Friedhof im Jahr 1929 (Die alte Kirche sowie das Schulhaus Littau Dorf im Hintergrund).

Neuer Friedhof 1957- heute

Im Jahr 1957 wurde dieser alte Friedhof Richtung Pfarrkirche erweitert, indem der tiefe Einschnitt aufgefüllt wurde. Ab dem Jahr 1960 wurde mit dem Bau des neuen Pfarrhauses auch die Gestaltung der neuen Friedhofanlage abgeschlossen.

Der neue Friedhof im Jahre 1960.